Meine Castor-Rexe

Foto eines Castor-Rex

Angefangen hat alles 1980 mit dem Kauf von einem Paar Castor-Rexe. Diese Rasse war damals, die mit Abstand, am weitesten verbreitete Rexrasse und in vielen näheren Ortsvereinen zu bekommen. So stammte meine erste Häsin aus Oppenweiler und mein erster Rammler aus Wüstenrot. In den ersten Jahren züchtet ich sehr eng mit Wilhelm Wurster (inzwischen leider verstorben) aus Murrhardt zusammen. Er stand mir als Jungzüchter damals mit Rat und Tat zur Seite. Ich hatte dann in den 80-90er Jahre zeitweise über 100 Jungtiere dieser Rasse im Stall. Das bei solch einer großen Menge auch mal ein Supertier dabei war ist fast selbstverständlich. Inzwischen züchte ich mit deutlich weniger Tieren.

Foto eines Castor-Rex

So habe ich im Moment nur 1,3 Castor-Rexe bei mir zuhause. Durch gute Zuchtauswahl sind da aber auch Spitzentiere dabei. Wenn ich mein Blut auffrische, durch Fremdzukauf, schaue ich mich immer nach Züchtern um, die einen kleinen Stamm haben. Denn wenn von 20 Jungtieren 18 ausstellungsfähig sind. Dann ist mir das lieber, als wenn von 100 Jungtieren nur 50 ausstellungsfähig sind. Auch wenn unter den 50 dann z.B. zwei 98 Punkte Tiere sind. Trotz vieler Enttäuschungen auf Ausstellungen, wegen wenig behaarter Läufe, wenig oder gar keiner Spürhaare, Wammen- oder loses Brustfell oder Bauchwammen bin ich dieser Rasse bis heute treu geblieben. Sie hat einfach ein schönes Fell und eine schöne (kastanienbraune) Deckfarbe. Ich selber liebe übrigens lieber die helleren Deckfarben. Inzwischen sind viele Tiere mit einem fast schwarzen Schleier zu sehen. Leider werden diese auch häufig bevorteilt, da durch das Dunkle, z.B. die Zwischenfarbe viel leuchtender erscheint. Auch gibt es bei dunkleren Tieren weniger Probleme mit Binden und mit grauen Schenkeln. Aber ich finde heller Typen einfach schöner und werde auch weiterhin versuchen solche zu züchten.







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